Systemintegration
Serverlösungen
 Markenbeispiele
 Bild: Server Wortmann AG
 Bild: Server Fujitsu Siemens
 Bild: Server HP
Ein Server ist ein Programm, das einen Dienst (Service) anbietet. Im Rahmen des Client-Server-Konzepts kann ein anderes Programm, der Client, diesen Dienst nutzen. Clients und Server können als Programme auf verschiedenen Rechnern oder auf demselben Rechner laufen.

Die Kommunikation zwischen Client und Server ist abhängig vom Dienst, d. h. der Dienst bestimmt, welche Daten zwischen beiden ausgetauscht werden. Der Server ist in Bereitschaft, um jederzeit auf die Kontaktaufnahme eines Clients reagieren zu können. Die Regeln der Kommunikation (Format, Aufruf des Servers, und die Bedeutung der zwischen Server und Client ausgetauschten Daten), nennt man Protokoll und sind jeweils für einen Dienst festgelegt.

Allgemein kann das Konzept ausgebaut werden zu einer Gruppe von Servern (Software), die eine Gruppe von Diensten anbietet. Beispiele: Mail-Server, (erweiterter) Web-Server, Applikations-Server, Datenbank-Server.

Da in der Praxis diese Server meist gesammelt auf bestimmten Rechnern laufen, hat es sich eingebürgert, diese Rechner selber als Server (Hardware) zu bezeichnen. Die gleichen Beispiele: Mail-Server, Web-Server, Applikations-Server, Datenbank-Server.

Der Begriff Server als Hardware wird verwendet:
  • als Bezeichnung für einen Rechner, auf dem ein Server (Software) oder eine Gruppe von Servern (Software) laufen, die wichtige oder grundlegende Dienste bereitstellen. Beispiele: Mailserver, Webserver, Applikations-Server oder Spieleserver. Weitere Informationen unter Host (Informationstechnik).
  • als Bezeichnung für einen Computer, dessen Hardware auf Serveranwendungen abgestimmt ist, teils durch bestimmte Gehäuseformen (Einbau in ein 19-Zoll-Rack), teils durch spezifische Leistungsschwerpunkte (z. B. hoher I/O-Durchsatz, großer Arbeitsspeicher, viele CPUs, aber unbedeutende Grafikleistung).
  • Serverfarm
  • Server-Rack
Der einfachste Fall eines Servers ist der, bei dem auf einem Host genau eine Server-Software installiert wird.

Wenn die Leistungsfähigkeit eines einzelnen Hosts nicht ausreicht, um die Aufgaben eines Servers zu bewältigen, kann man mehrere Hosts zu einem Verbund zusammenschalten, der auch Computercluster genannt wird. Hierzu wird auf allen Hosts eine Software installiert, die bewirkt, dass sich dieser Cluster gegenüber den Clienten wie ein einzelner Server (Software) darstellt. Dem Benutzer, der über seinen Client mit dem Server verbunden ist, bleibt dabei verborgen, welcher Host welchen Teil seines Auftrages abarbeitet.

Grafik: XEN VirtualisierungVirtualisierung


Es gibt auch den umgekehrten Fall, in dem auf einem zumeist leistungsfähigen Host mehrere Software-Server installiert sind. Den Benutzern bleibt dabei verborgen, dass die verschiedenen Dienstleistungen in Wirklichkeit von nur einem einzigen Host abgewickelt werden.

Beide Anordnungen bezeichnet man als virtueller Server. Zu unterscheiden sind dabei virtuelle Hosts und virtuelle Server (Software). Es gibt verschiedene Virtualisierungsarten.

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